Betreuungskonzept

Oberstes Anliegen des Graduiertenkollegs ist es, den Doktorandinn/en ein optimales Arbeitsumfeld und bestmögliche Unterstützung in der Promotionsphase zu bieten. Neben einer intensiven Betreuung stehen unterschiedliche Förderinstrumente zur Verfügen. Wichtig ist zudem die Gewährleistung hoher Qualitätsstandards.

Betreuung

Der in das Graduiertenprogramm aufgenommene Promovierende wird durch ein Team aus zwei am Graduiertenkolleg beteiligten Professorinnen/-en betreut, von denen möglichst eine/r der Universität Bonn und eine/r der Universität Köln angehören soll und die nach Möglichkeit unterschiedliche Fächer vertreten. Von diesen beiden Betreuerinnen/-n wählt die/der Doktorand/in denjenigen als Hauptbetreuer aus, der seiner eigenen wissenschaftlichen Ausrichtung nach am besten die fachliche Verantwortung tragen kann. Die Dissertation soll, von begründeten Ausnahmen abgesehen, in Köln oder Bonn eingereicht werden. Erfolgt die Promotion ausnahmsweise extern, wird der Promovierende von einer/m dritten Hochschullehrer/in der jeweiligen Universität mitbetreut.

Promotionsvereinbarung

Die Doktorandinnen/-en schließen spätestens am Ende des ersten Semesters eine Promotionsvereinbarung ab. Sie enthält neben den Rechten und Pflichten der beteiligten Seiten den Titel der Arbeit, die Namen der Betreuer/innen sowie ein Exposé des Projekts im Umfang von ca. 5 Seiten. Insbesondere wird gemeinsam ein Arbeits- und Zeitplan erstellt, in dem die einzelnen Arbeitsschritte festgelegt werden.

Forschungsvereinbarung mit Postdoktorandinnen/-en

Die Postdoktorandinnen/-en vereinbaren mit den Antragstellerinnen/-n die wissenschaftlichen Ziele ihrer Arbeit sowie die mit dem Graduiertenkolleg verbundenen Aufgaben und Pflichten.

Fortschrittskontrollen

Mindestens einmal im Jahr berichten die Kollegiatinnen/-en im Kolloquium des Graduiertenkollegs über den Fortschritt ihrer Arbeit. Ebenso sollen sie einmal jährlich in den hausinternen Kolloquien der Institute bzw. Abteilungen vortragen. In den Kolloquien sollen wissenschaftlicher Ansatz, methodisches Vorgehen, inhaltliche Ausrichtung und Umsetzung sowie Teilergebnisse diskutiert und weiterführende Hinweise gegeben werden. Einmal pro Semester reichen die Kollegiatinnen/-en einen Kurzbericht (ca. 2 Seiten) über den Arbeitsfortschritt ein. Dieser Bericht dient als Grundlage für ein Monitoring-Gespräch mit den Betreuern, das jedes Semester einmal stattfinden soll.

Arbeitsräume/Bibliotheken

Zur Förderung des kolleginternen Diskurses werden die beteiligten Universitäten für die Kollegiatinnen/-en geeignete Arbeitsräumlichkeiten einrichten. Darüber hinaus erhalten die Kollegmitglieder uneingeschränkte Zugangsmöglichkeiten zu den jeweiligen Fachbibliotheken und können Fotokopierer, andere Institutseinrichtungen sowie das Fernleihesystem kostenlos nutzen. Sie erhalten eigene Email-accounts und individuellen Speicherplatz.

Reise- und Sachmittel

Zur Durchführung der jeweiligen Disserationsprojekte können die Kollegiatinn/en zusätzliche Mittel für Reisen und andere Ausgaben erhalten.

Fortbildungsangebote

Die Kollegiatinn/en können bei Interesse an beiden Universitäten ein breites Angebot an zusätzlichen Fortbildungsangebote (u.a. Sprachkurse, Arbeits- und Präsentationstechniken etc.) wahrgenommen werden.

Gleichstellungsmaßnahmen

Für Kollegiatinn/en mit Kindern stehen gesonderte Mittel zur Unterstützung während der Promotionsphase zur Verfügung.